Geben Sie die Masse, die Isolation und die Adresse Ihrer Wohnung ein: der Rechner schätzt die empfohlene Leistung in Watt, Raum für Raum, unter Berücksichtigung des Volumens und der Höhenlage. Die PDF-Zusammenfassung fügen Sie Ihrer Offertanfrage bei, wenn Sie ein Angebot wünschen.
Häufige Fragen
Wie viel Watt braucht ein Raum mit einer Elektroheizung?
Die Leistung wird zuerst nach dem Volumen des Raums berechnet (Länge × Breite × Höhe). Als Faustregel rechnen Sie mit rund 30 W pro m³ für eine Wohnung mit mittlerer Isolation im Flachland, auf etwa 700 m Höhe. Gut zu wissen: eine direkte Elektroheizung hat einen Wirkungsgrad von nahezu 100 %, das heisst der gesamte verbrauchte Strom wird in Wärme umgewandelt. Die berechnete Leistung entspricht daher dem tatsächlichen Wärmebedarf des Raums, unabhängig vom Gerätetyp.
Wie beeinflusst die Isolation die benötigte Leistung?
Die Isolation ist der Faktor, der den Wärmebedarf am stärksten verändert, unabhängig vom Heizsystem. In der Schweiz mussten Gebäude, die zwischen 1975 und 1990 eine Elektroheizung installieren durften, gut isoliert sein; heute gelten sie, selbst unrenoviert, oft als « mittlere Isolation » (das sind Verallgemeinerungen, Ausnahmen gibt es). Eine bessere Isolation senkt die benötigte Leistung entsprechend: alte Fenster aus den 80er-Jahren durch eine Dreifachverglasung zu ersetzen kann den Bedarf bereits um rund 10 bis 15 % senken, eine Fassadendämmung um 20 bis 30 %.
Warum spielt die Höhenlage in der Schweiz eine Rolle?
Je höher die Lage, desto tiefer die winterlichen Temperaturen: der Wärmebedarf (in W/m³) steigt mit der Höhe und sinkt im Flachland. Der Rechner wendet automatisch einen Koeffizienten je nach Höhe Ihrer Adresse an (Referenz: 700 m).
| Höhe | Koeffizient |
|---|---|
| 300 m | 0,92 |
| 500 m | 0,96 |
| 700 m (Referenz) | 1,00 |
| 1000 m | 1,06 |
| 1500 m | 1,16 |
| 1800 m | 1,22 |
Sie können diesen Koeffizienten im Rechner auch manuell anpassen, wenn Ihre Situation es erfordert.
Welche Leistung ist für ein Badezimmer vorzusehen?
Der Wärmebedarf eines Badezimmers wird wie bei den anderen Räumen berechnet (nach dem Volumen), sofern keine andere Heizung vorhanden ist. Die Besonderheit: man wünscht sich oft eine schnelle Zusatzwärme, die ein Booster oder ein zeitgesteuertes Gebläse liefert, das die Temperatur kurzzeitig stark erhöht, im Moment des Duschens. Wenn Sie nur einen Handtuchwärmer suchen, besuchen Sie unsere Seite zu den Badheizkörpern.
Wärmespeicherung, Strahlung, Infrarot, Konvektion: welchen Einfluss auf die Dimensionierung?
Die benötigte Leistung bleibt gleich, unabhängig vom Gerätetyp (der Wirkungsgrad liegt immer bei nahezu 100 %). Die Art der Wärmeverteilung beeinflusst jedoch den Verbrauch und den Komfort:
- Konvektor : er erwärmt die Luft, die zur Decke aufsteigt. Für kleine Räume geeignet (schnell erwärmt); in einem grossen Volumen kann er zum Energiefresser werden, indem er die Decke erwärmt, ohne die Solltemperatur zu erreichen.
- Strahlung (oft Infrarot genannt) : sie erwärmt zuerst Personen und Gegenstände, dann die Luft. Ideal für Wohnzimmer und grosse Schlafzimmer. Bei gleicher Leistung ist die Betriebsdauer über 24 h um 5 bis 20 % geringer als bei einem Konvektor.
- Wärmespeicherung : ein Strahlungsheizkörper mit einer Masse, die Wärme speichert. Er verfügt in der Regel über zwei Heizelemente: die strahlende Front deckt den mässigen Bedarf, das zweite übernimmt bei hohem Bedarf. Das Ergebnis: mehr Komfort und die Möglichkeit, Abschaltungen oder Spitzentarife vorwegzunehmen, indem die Wärme zum richtigen Zeitpunkt gespeichert wird.
Darf man in der Schweiz noch eine Elektroheizung installieren?
Das ist auf kantonaler Ebene geregelt: jeder Kanton legt in seinem Gesetz fest, was er erlaubt. Zusammengefasst ist die Elektroheizung in Neubauten verboten, und einige Kantone (VD, BE usw.) verlangen ihren Ausbau innerhalb einer Frist, ausser wenn gewisse andere Sanierungsarbeiten durchgeführt wurden oder wenn der Verbrauch gering ist. Mobile Elektroheizkörper oder solche fürs Badezimmer sind nicht betroffen. Nur der Ersatz bestehender Geräte bleibt in einigen Kantonen unter Bedingungen erlaubt. Wir verfolgen die Situation Kanton für Kanton in unserer Rubrik Aktuelles. Da der Wechsel zu einem anderen System manchmal komplex oder sogar unmöglich ist, bieten wir auch Ersatzlösungen mit Wärmepumpe an.
Wie senkt man die Betriebskosten eines elektrisch beheizten Gebäudes?
Zwei Ansätze. Bei einer umfassenden Renovation können Sie eine hydraulische Verteilung mit einer Wärmepumpe kombinieren; Subventionen sind möglich und SCDI kann Ihnen eine Lösung anbieten. Ist dies nicht machbar, senkt bereits der blosse Ersatz Ihrer Heizkörper den Verbrauch spürbar: die Elektroheizung ist dezentral (man vermeidet es, wenig genutzte Räume zu heizen) und die neuen Modelle lassen sich per Smartphone steuern, mit einer feinen Absenkplanung und einem Eco-Modus (-3,5 °C) bei unerwarteter Abwesenheit. Die Heizkörper von SCDI verfügen alle über ein leistungsfähiges elektronisches Thermostat (Anwesenheitserkennung, Erkennung offener Fenster).